NORDSÜDFAHRT · Panamericana

NORDSÜDFAHRT
Panamericana

Blog 2018 und 2019

Nordamerika Zentralamerika Südamerika

Fahrt zur Verschiffung nach Hamburg. Am 15. Mai 2018 sollten die Fahrzeuge für die Panamericana im Hamburger Hafen zur Verschif­fung abgegeben werden. Also ging es am 14. Mai 2018 früh mit dem VW Bus T5 und einer auf einem Heckträger für Motorräder verzurrten alten BMW GS los.
14.-15. Mai 2018 · Köln/Hamburg

Unsere Hotelbuchung in Halifax. Saß am 1. Juni abends mit meinem iPhone auf der Terrasse und war stolz, mittlerweile außer einer SMS versenden zu können auch das Surfen im Internet zu beherrschen. Daher auch der Gedanke, sich mal unsere gebuchte Unterkunft in Halifax näher anzuschauen.
1. Juni 2018 · Köln

Nordamerika

Ankunft in Kanada. Chebucto Inn, Halifax. Anreise 5. Juni, Abreise 10. Juni. Tags darauf der große Augenblick. Ich, Klaus, fuhr zuerst zur Spedition, dann zum Zollamt, danach zum Zoll-Hafen. Alles geklappt! Da stand der VW Bulli samt GS auf dem Träger wohlbehalten wie verladen.
5.-9. Juni 2018 · Halifax · Nova Scotia

Tour durch Nova Scotia. Keine Planung nahmen wir uns vor und so ging es los. Wir fuhren von Halifax Richtung Breton Island und erreichten am späten Nachmittag Antigonish. Teils sehr schöne Küsten­abschnitte und wir dachten wirklich, durch Schottland zu fahren – Nova Scotia halt.
10.-11. Juni 2018 · Nova Scotia

Cape Breton und Prince Edward Island. Von unserem Campingplatz aus starteten wir die weitere Rundfahrt um das Cape Breton, den sogenan­nten Cabot Trail, mit dem Höhe­punkt Cape Breton Highlands Park. Es war eine beeindruckende Küsten­strecke mit steilem Teil im Norden.
12.-14. Juni 2018 · Cape Breton & PEI

New Brunswick. Das Wetter hatte sich gedreht, Sonne strahlte uns beim Öffnen der Vorhänge an und wir beeilten uns, auf die Straße zu kommen. Von Borden-Carleton aus führte uns die „Confederation Bridge” über die Wasserstraße Northumberland nach New Brunswick.
15.-17. Juni 2018 · New Brunswick

Québec City. Wir starteten morgens bei Regen und starkem Wind in Rivière-du-Loup, Richtung Québec auf dem Highway 20, immer am Sankt-Lorenz-Strom entlang, und erreichten unser Motel in Québec gegen 15.00 Uhr. Wetter nun Sonne pur. So gingen wir den Besuch der Oststädte gerne an.
18.-20. Juni 2018 · Québec City · Québec

Montréal. Wir wechselten bei schönem Wet­ter den Highway mit der parallel laufenden Landstraße am Sankt-Lorenz-Strom entlang Richtung Süd/West nach Montreal. Der Strom wurde flußaufwärts schmaler, aber war noch so breit und tief, das er von ozean­tauglichen Schiffen befuhren wurde.
21.-23. Juni 2018 · Montréal · Québec

Ottawa. Etwa 200 Kilometer ging es am Ottawa River entlang in Richtung Kanadas Hauptstadt Ottawa. Auf der einen Seite des Flusses New Brunswick, auf der anderen Seite mit Ottawa schon Ontario. Wir sahen Straßen­schilder mit Kutschen für die dort lebenden Amischen, den „Amish People”.
24.-25. Juni 2018 · Ottawa · Ontario

Sudbury. Trafen morgens zur Abfahrt ein Pärchen aus Alkmaar, das Ähnliches vor hatte wie wir selbst. Brachen früh auf und ab nun ging es immer auf dem Trans Canada Highway No. 17 Richtung Westen. Tolle Landschaft mit Wäldern, die sich links und rechts des Highways aneinander reihten.
26. Juni 2018 · Sudbury · Ontario

Batchawana Bay. Morgens beizeiten auf dem Trans Canada Highway No. 17, ging es jetzt wieder auf und ab durch Wälder und nach einiger Zeit am Lake Huron entlang, einem der fünf Großen Seen, bevor wir dann am Abend im Sunset Resort Batchawana Bay unmittelbar am Lake Superior eintrafen.
27. Juni 2018 · Batchawana Bay · Ontario

Wawa. Verständlicherweise wegen Mücken­plage früher Aufbruch, aber wir wurden ent­schädigt. Sagenhaft schöne Strecke zwischen Batchawana Bay und Wawa. Ein auf und ab durch eine Bergregion mit Blicken auf den Lake Superior, manchmal voller Nebel und kalt, dann wieder strahlend blauer Himmel.
28. Juni-1. Juli 2018 · Wawa · Ontario

Mirror Lake. Morgens fuhren wir durch Nebel, bis der Himmel plötzlich aufriss und Sonnenschein die Strecke in ein atemberaubendes Band verwandelte, dem wir fasziniert folgten. Bergige Landschaften, rechts mit kleinen Seen und links immer öfter der Lake Superior, der uns mit den vorgelagerten Inseln ein grandioses Bild bot.
2. Juli 2018 · Mirror Lake · Ontario

Dryden. Geweckt durch ein Gewitter bra­chen wir auf Richtung Thunder Bay. Anfangs noch durch Regen, erreichten wir kurz vor Thunder Bay das Monument für einen kana­dischen Helden der Neuzeit – „Terry Fox”. Es war mehr als bewegend. Anschließend fuhren wir weiter den TCH No. 17 und erreichten unser heutiges Tagesziel Dryden.
3.-4. Juli 2018 · Dryden · Ontario

Portage la Prairie. Es ging auf der No. 17 des Trans-Canadian-Highway Richtung Westen durch Wald- und Seenlandschaften und der Anteil an landwirtschaftlicher Nut­zung wurde eindeutig mehr. Bei Whiteshell überquerten wir die Grenze von Ontario nach Manitoba. Wir umfuhren Winnipeg und machten kurz vor Portage la Prairie Station.
5. Juli 2018 · Portage la Prairie · Manitoba

Indian Head. Zwar wurde es schon ab der Landesgrenze zu Manitoba flach, aber mit der Bezeichnung „Portage la Prairie” und der größten Coladose der Welt, so sagt man, ist jedem klar: Prärie ist heiß und macht durstig. An diesem Tag hatten wir immerhin bei Temperaturen um die 35° Celsius 434 Kilometer zurückgelegt, um am Abend an einem skurrilen Campground zu landen.
6. Juli 2018 · Indian Head · Saskatchewan

Swift Current. Fuhren los, um nach zwei Kilometern an einem der großen Getreidespeicher, die in den nächsten Tagen wegbegleitend waren, im Örtchen Sintaluta Halt zu machen. Von der Bedeutung dieser kleinen Ortschaften Anfang des 19. Jahrhunderts ist nicht mehr viel übrig. Ein Schäferhund war das einzige Lebenszeichen vor Ort.
7. Juli 2018 · Swift Current · Saskatchewan

Oyen. Wir beschlossen, den Trans-Canada Highway 1 zu verlassen und uns Calgary über lokale Straßen zu nähern. Über den Saskatchewan Highway 32 ging es wieder durch Raps- und Getreidefelder, allerdings langsam, Richtung Alsask. Hier trafen wir auf den Highway 7 und machen auf dem Campground „Saokii R.V. Campground” in Oyen Halt.
8. Juli 2018 · Oyen · Alberta

Calgary. Wir starteten über den Highway 9 Richtung Calgary. Ackerland wur­de zunehmend von Weideland verdrängt. Wir näherten uns der „Cow-Town” Calgary. Trafen vor der Stadt wieder auf den Trans-Can-Highway, der uns quer durch die Stadt führte zu unserem Motel „Airport Traveller Inn”. Preiswert und unser Zuhause für vier Nächte.
9.-12. Juli 2018 · Calgary · Alberta

Mosquito Creek. Fuhren den Trans-Can Highway 1 Richtung Banff, um die beiden Weltkulturerben Nati­onalparks Banff und Jasper unter die Räder zu bekommen. In Banff angekommen wurde uns klar, es wird ab und zu touristisch werden. Fuh­ren den Icefields Parkway bis nach Lake Louise zum Campground „Mosquito Creek”.
13.-14. Juli 2018 · Mosquito Creek · Alberta

Sunwapta Falls. Da meine Verdau­ung unter den gegebenen Umstän­den ihre Tätigkeit eingestellt hatte und wir Alaska vor der Brust hatten, konnte ich meine sparsame Frau Rita überreden, in ein viel zu teuer­es Motel bei den Sunwapta Falls einzuchecken. Wir buchten direkt vier Tage, um die Parks anzusehen und uns auf Alaska vorzubereiten.
15.-18. Juli 2018 · Sunwapta Falls · Alberta

Purden Lake. Nach dem Aufbruch in Sun­wapta Falls fuhren wir zuerst bis Jasper und dann in Richtung Prince George. Nach kurzer Fahrt sollte auf der rechten Seite der mit 3.954 Metern höchste Berg der ka­nadischen Rockies auftauchen, der Mount Robson. Wie wohl die meiste Zeit des Jahres versteckte er sich auch heute hinter dichten Wolken.
19. Juli 2018 · Purden Lake · British Columbia

Chetwynd. Der Tag begann verheißungsvoll. Sonnenstrahlen kamen durch die Wolkendecke, um spätestens im Holzverarbei­tungszentrum Prince George wieder in Regen umzuschlagen. Auf den nächsten Kilometern des Highways 57 glaubte ich, dass jede zweite OSB-Platte der Welt hier seine Fertigung erfuhr.
20. Juli 2018 · Chetwynd · British Columbia

Dawson Creek. Wir wollten zügig nach Dawson Creek, um dort den Alaska Highway anzugehen. Nach 107 Kilometern erreichten wir Dawson Creek und warfen erneut un­seren Plan um. Ja, Sie wissen schon, Regen, Regen zwang uns zur Pause. So nutzten wir die Zeit, um uns im Info-Zentrum über den Bau des Alaska Highways zu informieren.
21. Juli 2018 · Dawson Creek · British Columbia

Pink Mountain. Start am Gateway zum Alaska Highway in Dawson Creek. Gestern noch den alten Getreidespeicher und das kleine Museum nebenan inspiziert, standen wir heute an gleicher Stelle zum Aufbruch. Die Wahl der Motorradbekleidung ging in Richtung Regenkombi. Regen gehört dazu, sonst würde man sich über die Sonne nicht freuen.
22. Juli 2018 · Pink Mountain · British Columbia

Toad River. Der Tag brachte Sonnenschein pur und so ging es weiter auf dem Alaska Highway Richtung Norden. Die Landschafts­eindrücke wurden intensiver, Fort Nelson wurde erreicht, die Berge wurden höher und kurz vor dem Campground Toad River Lodge sahen wir eine Großfamilie Bergziegen und später in Toad River die lange ersehnten Elche.
23.-24. Juli 2018 · Toad River · British Columbia

Watson Lake. Ehe wir unser nächstes Ziel Sign Post Forrest in Watson Lake erreichten, offenbarte uns der Alaska Highway wieder faszinierende Landschaften und Wildlife im Überfluß. Es begann kurz hinter dem Summit Lake, als neben der Straße zwei Dick­horn­schafe in der Sonne die Salze aus dem Straßen­schotter leckten. Dann folgten vereinzelt grasende Bisonbullen.
25.-26. Juli 2018 · Watson Lake · Yukon

Whitehorse. Sonne pur, der Highway rief. Landschaftlich weiter ein Traum und wir befuhren das Straßenband, eingerahmt durch Wälder, Seen und Bergketten, und sahen Schwarzbären und Elche, ehe wir Whitehorse erreichten.
27.-28. Juli 2018 · Whitehorse · Yukon

Moose Creek. Großflächig waren die Ebenen, die die weniger hohen Berge den Flüssen und Wäldern ließen. Erstaunlich waren die Streckenabschnitte, wo wir kilometerlang an verbrannten Feldern vorbei fuhren.
29. Juli 2018 · Moose Creek · Yukon

Dawson City. Die bis Dawson City verbleibenden einhundertsechzig Kilometer waren landschaftlich wieder wunderschön. Es fiel mir schwer, nach längerer Fahrzeit hierüber zu schreiben. Kanada ist halt Landschaft pur.
30. Juli 2018 · Dawson City · Yukon

Tok. Wir überquerten in Dawson City den Yukon per Fähre, um den „Top of the World Highway” in Richtung Alaska zu nehmen. Die zum Teil geteerte bis zur US-Grenze verlaufende hochalpine Straße war wahrhaftig traumhaft. Kurz vor der Grenze machte uns ein kapitaler Karibuhirsch seine Aufwartung, ohne uns zu beachten.
31. Juli 2018 · Tok · Alaska

Fairbanks. Die morgendliche Nach­frage in Tok nach einer Werkstatt oder Reparaturhilfe wurde von mir nach viermaligem „only cars” been­det und wir fuhren mit dem Büd­chen die etwa 340 Kilometer nach Fairbanks, wo wir am späten Nach­mittag bei Harley Davidson, die auch BMW und Honda sowie Polaris im Programm hatten, landeten.
1.-4. August 2018 · Fairbanks · Alaska

Coldfoot. Dalton Highway. Voller Vorfreude sollte es los gehen. Ein Blick aus dem Fenster und die Freude wich der Skepsis, sehr starker Regen hatte sich über Nacht eingestellt. Wir starteten trotz­dem. Ein Kanadier fragte mich beim Aufsteigen aufs Motorrad nach dem Weg, schüttelte auf meine Antwort nur den Kopf, schaute aufs Kennzeichen und ging.
5. August 2018 · Coldfoot · Alaska

Deadhorse. Wir waren für Truckerverhält­nisse spät dran und fuhren weiter auf dem „Dalton Highway”. Der Schöpfer hatte ein Einsehen und der Regen verzog sich. Tolle Bilder der vorbei ziehenden Landschaften verwandelten unsere Wind­schutzscheibe in eine Kinoleinwand. Und als sei das noch nicht genug, zwei Moose im Gehölz.
6.-7. August 2018 · Deadhorse · Alaska

Dalton Highway. Heute fuhren wir zurück. Den Dalton Highway bis Coldfoot, wieder 240 Meilen, die für eine Überraschung gut sein konnten. Das Wetter spielte mit und so er­reichten wir Coldfoot am Nachmittag, wo wir unser Büdchen an vertrauter Stelle parkten. Da es keine Wetterkapriolen gab, kam die Kamera öfter zum Einsatz.
8.-10. August 2018 · Dalton Highway · Alaska

Zurück nach Tok. Auf geht's. Zurück auf den Alaska Highway, jetzt saß ich wieder auf meiner alten BMW und befuhr die Strecke selbst, diesmal in entgegengesetzter Richtung, nach Tok. In North Pole, so hieß der Ort, wurde schnell ein Foto gemacht am ganzjährig geöffneten Weihnachtsmannhaus vom übergroßen Namensgeber von mir.
11. August 2018 · Tok · Alaska

Haines Junction. Nach dem Besuch einer christlichen Kapelle in Beaver Creek machten wir uns auf den Weg zu unserem Tagesziel Haines Junction. Zwischen dem Alaska Highway und dem Pazifischen Ozean befindet sich das größte zusammen­hängende Gletschergebiet außerhalb der Polarregionen.
12.-14. August 2018 · Haines Junction · Yukon

Haines. Wir hatten noch keine Grizzlybären gesehen und waren sprachlos, als wir zuerst eine Grizzlymutter mit drei Jungtieren und wenig später noch eine weitere ,weitaus größere Grizzlymutter mit zwei Cubs sahen, die nach einer Stunde die junge Bärin mit den drei Jungen vertrieb. Wahrlich überwältigende Bilder.
15.-19. August 2018 · Haines · Alaska

Zurück nach Whitehorse. Pünktlich standen wir am Fährhafen, um die erste Schiffs­passage unserer Nordsüdfahrt zu viert – Büdchen, alte BMW, Rita und ich – zu starten. Abfahrt 11.15 Uhr. Nicht nur in südlichen Gefilden sind Zeit­angaben ein „kann” und nicht ein „muss”, auch hier oben in Alaska verzögert sich manches schon mal.
20.-22. August 2018 · Whitehorse · Yukon

Zurück nach Watson Lake. Die Straße hatte uns wieder. 437 Kilometer, nun in entgegen­gesetzter Richtung bei herbstlichen Temperaturen, sah anders aber nicht minder wunderschön aus. Bei Teskin machten wir Rast und staunen nicht schlecht, als beim Verlassen des Restaurants eine fast baugleiche BMW GS neben meinem Motorrad stand.
23.-24. August 2018 · Watson Lake · Yukon

Stewart/BC. Hyder Alaska. Nach einem guten Frühstück mit Nancy und Bill, zwei netten Kanadier aus Vancouver Island, nahmen wir die Fahrt wieder auf. Diesmal nur 175 Kilometer. Abbiegen auf die Road 37A nach Stewart/Hyder. Die Berge zu beiden Seiten wurden höher und die Gletscher zeigten ihre Zungen. So erreichten wir Stewart in British Columbia.
25.-26. August 2018 · Stewart · Hyder

Williams Lake. Es war komisch, wenn man Stunden durch Rauch und Brandgeruch fuhr, trotzdem dutzenden Holz­transportern begegnete und in Quesnel an einem riesigen Sägewerk vorbei kam, in dem die Verarbeitung weiter ging. Wahr­scheinlich hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun. Wir waren ja nur Beobachter.
27.-29. August 2018 · Williams Lake · British Columbia

Brackendale. Wir hatten Glück und landeten zufällig in Brackendale, einem Vorort von Squamish. Eagles Resort wie bereits Haines in Alaska ist der Paradise Valley Campground, sehr versteckt, trotzdem voll. Durch den großen Andrang wurde Platz geschaffen und wir standen auf dem Versorgungsgelände des Campgrounds. Damit konnten wir leben.
30.-31. August 2018 · Brackendale · British Columbia

Vancouver. Also liefen wir. Wie immer viel und der Nase und den Eindrücken nach durch die Straßen der Stadt. Gastown Vancouver, der älteste Teil mit der welt­berühmten Steam Clock – dampft stündlich – zeigte sich mit den denkmalgeschützten viktorianischen Backsteinhäusern zwar sehr touristisch, hat sich aber seinen schönen britischen Charme erhalten.
1. September 2018 · Vancouver · British Columbia

Nanaimo. Zur Einschiffung der fast zweistündigen Fährpassage wurde es kühler und wir waren froh, das wir schon um 8.00 PM, also über drei Stunden früher, eine Fähre nehmen konnten. Erreichen gegen 10.15 PM Nanaimo auf Vancouver Island, wo bereits im voraus für die nächsten Tage bis zum 10. September 2018 ein Campground gebucht war.
2.-4. September 2018 · Nanaimo · Vancouver Island

Tofino. Wir wollten zum Whale Watching nach Tofino und fuhren über Port Alberni Richtung Regen­wald, der sich an der West­küste Vancouver Islands entlang zieht. Am Abzweig nach Ucluelet beginnt der Pacific Rim National Park, der sich fast bis Tofino erstreckt.
5.-6. September 2018 · Tofino · Vancouver Island

Victoria. Victoria stand auf unserem Plan. Die etwa hundert Kilometer bis zur Stadt Victoria, die ihren Namen der damaligen englischen Königin verdankt und Hauptstadt von British Columbia ist, waren schnell gefahren. Victoria liegt im zerklüfteten Südzipfel von Vancouver Island.
8.-9. September 2018 · Victoria · British Columbia

Zurück nach Calgary. Pendler füll­ten die Fähre von Nanaimo nach Vancouver, die auch wir nahmen. Regen setzte ein und bei Ankunft schüttete es. Das Visier des Helms wurde nicht immer ordnungsgemäß gerei­nigt und so fuhr ich auf teils vierspurigen Straßen im Berufsverkehr durch Vancouver.
10.-18. September 2018 · Calgary · Alberta

Kalispell. Kalispell ist ein nettes Städtchen wie so viele im Westen der USA, mit Western-Atmosphäre verbreitender Mainstreet und versorgungsgeprägtem Drumherum – Tankstellen, Fastfood-Ketten, Auto- und Camper- An- und Verkauf und Kleingewerbe jeglicher Art.
19.-20. September 2018 · Kalispell · Montana

Helena. Wir fuhren nun weiter Richtung Süden und wählten kleinere Strassen. Zunächst am Flathead Lake vorbei durch schöne Wald­passagen, eingerahmt von hoher und mal weniger hoher Bergwelt, erreichten Clear­water, bis kurz vor Helena der McDonald Pass überquert wurde.
21. September 2018 · Helena · Montana

Yellowstone. Auf der Fahrt zum Yellowstone Nationalpark be­stimmten meist Weideland und Viehzucht die Landschaft. Wir er­reichten spät West Yellowstone, das uns an Königs­winter bei Kirmes vor vierzig Jahren er­innerte. Fuhren am Hebgen Lake vorbei und fanden Platz auf dem Campfire Lodge Resort.
22.-26. September 2018 · Yellowstone · Wyoming

Craters of the Moon. Es war un­heimlich. Man sah am Horizont Reaktorenkuppeln, Vulkane, eine Bergkette im Dunst und die Temperaturen stiegen und dies alles auf einer Hochsteppe. Als Nächstes erreichten wir, wie kann es anders sein, Atomic City.
27.-28. September 2018 · Craters of the Moon · Idaho

Boise. Erst durch das Verlassen der High­ways, wie es hier und heute geschah, be­kamen wir tiefere Einblicke in das Leben der Landbevölkerung. Meistens nur eine Tankstelle, ein Burgerladen und das war es schon. Oft Läden, die schon seit Jahren ver­lassen waren.
29. September - 1. Oktober 2018 · Boise · Idaho

Burns. Es ging weiter Richtung Oregon bis nach Burns. Zu den Landschaften kamen manchmal kleinste Besiedlungen mit Raststopps, die nicht nur mit Essenskreationen überraschten, sondern auch mit ihrem Inventar plus Halfter tragende Einheimische.
2. Oktober 2018 · Burns · Oregon

Bend. Die Tour ging durch step­penartige Vegetation bis Bend, einer netten Kleinstadt mit ge­pflegter Gastronomie und euro­päisch wirkenden Geschäf­ten. Denn der besser­verdienende Amerikaner wechselt schon mal gerne vom Pickup zur deutschen Automarke und von Bier auf Wein.
3. Oktober 2018 · Bend · Oregon

Newport. Nun sollte uns der Pazi­fik wiedersehen, aber zunächst sahen wir die Berggruppe der South Sister. Im Ort Sisters bo­gen wir auf eine Strecke ab, die nur in den Sommermonaten be­fahrbar ist. Wir fuhren über den McKenzie-Pass, der uns zeigte, was ein Wildfire hinterließ.
4.-6. Oktober 2018 · Newport · Oregon

Brookings. Highway 101 immer Richtung Süden. Spektakuläre Küstenabschnitte mit riesigen Felsen, vorgelagert in der Bran­dung. Dünenlandschaften, Leucht­türme und Stahlbrücken ließen die Fahrt nicht langweilig werden. Abends waren wir trotz­dem froh, eine warme Unterkunft zu finden.
7. Oktober 2018 · Brookings · Oregon

Fortuna. Die Faszination, die von den Baumriesen ausgeht, lässt uns langsamer vorankommen. Der Highway 101 führt uns zu mehreren Redwood Parks. Zwischen­durch kommt man dem Pazifik wieder nahe und nach zweihundert gefahrenen Kilometern beginnt bereits der Sonnenuntergang.
8. Oktober 2018 · Fortuna · Kalifornien

Fort Bragg.The Heart of the Avenue of the Giants” liegt vor uns. Zuerst wurde sich verfahren, da wir einen Waldweg nahmen, der uns fast eine Stunde durch wunder­schöne Natur leitet, bis er uns durch ein Tal in wundersamer Weise auf die „Avenue of the Giants” und den „Chandelier Tree” führte.
9. Oktober 2018 · Fort Bragg · Kalifornien

San Francisco. Als wir die Stadt über die Golden Gate Bridge er­reichten, war es bereits dunkel. Rita führte uns mithilfe Ihres Navi­gati­onssystems zum Hotel, dass wir für vier Tage gebucht hatten. An der Rezeption war man über „Büd­chen” erstaunt wegen Höhe und Parkplatz.
10.-13. Oktober 2018 · San Francisco · Kalifornien

Groveland. Die Road 24 ließ uns Berkeley, eine der renommiertesten Universitäten der Welt, streifen bis wir den zum Teil hügeligen Speckgürtel von San Francisco hinter uns gelassen hatten. Ab Oakdale fährt man durch viehwirtschaftlich genutzte Landschaft, bis man über eine Serpentinen­strecke hoch Richtung Yosemite Nationalpark geführt wird.
14.-15. Oktober 2018 · Groveland · Yosemite · Kalifornien

Mono Lake. Ein Tag ist angemessen für die Durch­querung des Yosemite Nationalparks. Wir machten das von West nach Ost. Es kann zu dieser Jahreszeit schon ziemlich kühl werden. Nicht nur bei der Überquerung des Tioga Passes am Ende des Parks. Die folgende Fahrt zum Mono Lake ist ein weiterer Höhepunkt zum Abschluss der Parkdurchquerung.
16. Oktober 2018 · Mono Lake · Yosemite · Kalifornien

Lone Pine. Unsere Etappe führte uns vom Mono Lake nach Lone Pine, unserem heutigen Tagesziel. Von Lone Pine aus sahen wir den 4421 Meter hohen Mount Whitney, den außerhalb Alaskas höchsten Berggipfel der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Sierra Nevada hat man Richtung Süden immer rechts, die erste Bergkette vor dem Death Valley Nationalpark auf der linken Seite.
17.-18. Oktober 2018 · Lone Pine · Kalifornien

Star Wars Canyon. Es war warm. Uns war schnell klar, es wird noch wärmer. Eine große Überraschung war ein Canyon, der Einblicke in die verschiedenen Gesteins­schichten zu­ließ, bis Fluglärm hörbar wurde, der sich verstärkte und plötzlich war er da. Der Jet flog quer durch den Canyon, um so schnell wieder zu verschwinden, wie er auftauchte.
19. Oktober 2018 · Furnace Creek · Death Valley · Kalifornien

Death Valley. Wir befanden uns in der Mitte des Death Valley Parks und so war, weil wir ihn Richtung Süden verlassen wollten, fast die gleiche Strecke zurückzulegen wie gestern. Heute war es besonders heiß und die vielen Fotostopps wie am Zabriskie Point, Artist's Drive, Artist's Palette, Badwater Basin und dergleichen schlauchten schon.
20. Oktober 2018 · Shoshone RV Park · Death Valley · Kalifornien

Las Vegas. Während sich die Massen von Touristen über die Boulevards, Malls und in den Billig-Casinos zwängten und drängten, an den 1 Dollar Automaten bei schlechten Drinks ihr weniges Geld verspielten, landeten nicht weit davon entfernt die Lear Jets der Reichen und Schönen, die in abgesperrten Bereichen der großen Hotels ihre eigene Party feierten.
21.-23. Oktober 2018 · Las Vegas · Nevada

Zion Nationalpark. Wir fahren zu Beginn durch karge Landschaften, bis uns der Highway durch eine Bergkette hindurch immer höher auf ein Plateau bringt und uns zum Zion Nationalpark führt. Schon die Anfahrt geht durch canyonartige Bergformationen.
24.-26. Oktober 2018 · Springdale · Zion Nationalpark · Utah

Bryce Canyon. Ungeduldig, wie wir waren, fuhren wir zum Sonnenuntergang über die Canyon Road 63 zum Sunset Point. Canyon Parks zu beschreiben kann man nur versuchen und nicht mehr. Der Blick vom Sunset Point an diesem Abend ins „Amphitheater” ist ein Beweis dafür. Sagenhaft.
27.-29. Oktober 2018 · Bryce Canyon · Utah

Grand Canyon. Es erfolgte eine erste Annäherung an den Giganten unter den Canyons. Wir standen am South Rim und waren fertig. Die Größe des Canyons ist mit einem normalen Objektiv erst durch eine Bilderfolge von drei bis vier Aufnahmen zu erfassen.
30. Oktober bis 3. November 2018 · Grand Canyon · Arizona

Monument Valley. Als Filmkulisse und in der Werbung wurde diese Landschaft gerne in Szene gesetzt. In erster Linie für Western, oft mit John Wayne unter der Regie von John Ford oder Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Tod sowie Road­movies wie der Klassiker Easy Rider.
4.-5. November 2018 · Monument Valley · Utah

Holbrook. Die vergangene Nacht verbrachten wir in der Econo Lodge in Holbrook und den Morgen nutzten wir, um per pedes den morbiden Charme der Route 66 aufzunehmen und fotografisch festzuhalten. Für Motivsuchende ein guter Ort, zum Leben wohl eher nicht.
6.-7. November 2018 · Holbrook · Arizona

Tucson. Die Stadt ist wie ein Einkaufsgebiet mal Tausend. In den USA und insbesondere im Westen wird halt in die Fläche gebaut, soll sagen, Platz ist genug da und so hat jede Firma - und sei sie noch so übersichtlich – mindestens ein halbes Fußballfeld als Firmen­gelände.
8.-12. November 2018 · Tucson · Arizona

Zentralamerika

Mexicali. Wir hörten, dass der Grenz­übertritt nach Mexiko schwierig werden kann. Viele schwören auf Mexicali, andere favorisieren Tecate. Tiguana fiel weg, weil Tausende Flüchtende aus Zentralamerika auf dem Weg dort­hin sind oder angekommen waren.
13.-15. November 2018 · Mexicali · Baja California

Ensenada. Wir gingen zur Bank, um die ersten Pesos für Mexiko zu besorgen. Danach ab auf die Carretera 2 Richtung Tecate, der Stadt, die in diesen Tagen mit Tijuana im Westen Mexikos der Anlaufposten des Migrantenstroms aus Zentralamerika ist.
16. November 2018 · Ensenada · Baja California

Eréndira. Wir fuhren auf der Baja California Norte gen Süden. Um uns zu akklimatisieren, planten wir, heute nicht allzu weit zu fahren. Einige Kilometer später überraschte uns das zur Zeit stattfindende Großereignis des Rennsports, die „Baja 1000”.
17.-19. November 2018 · Eréndira · Baja California

Bahía de los Ángeles. Es ist wunderschön, aus den Bergen hinunter ans Meer zu fahren. Campground direkt am Meer. Die Sanitäranlagen werden einfacher oder fehlen ganz. Ist halt so. Sonst wäre der Schwarzwald eine Alternative.
20.-24. November 2018 · Bahía de los Ángeles · Baja California

Mulegé. Wir traversierten zum dritten Mal das Rück­grat der Baja, da wir uns abends am Strand der Sea of Cortez südlich von Mulegé nieder­lassen wollten. Die Fahrt bescherte uns Kakteen bis zum Ho­rizont, bevor wir den Strand von Santispac erreichen.
25.-29. November 2018 · Mulegé · Baja California Sur

San Carlos. Der Ort bot ein eher trost­loses Bild. Einzig die für Wal­beobachtung vor­handenen Resorts und Hotels sind akzep­tabel. Wir verbrachten die Zeit mit Schreiben und Waschen und verpassten nichts, da das Wetter derzeit sehr stürmig war.
29. November - 1. Dezember 2018 · San Carlos · Baja California Sur

La Paz/Baja. Auf der Uferpro­menade erinnert eine Skulptur von Jacques-Yves Cousteau an die Verdienste des Meeresbiologen. Er nannte die Sea of Cortez, also den Golf von Kalifornien, „The World's Aquarium”. Weite Teile der Inselwelt sind seit 2005 Weltkulturerbe.
2.-8. Dezember 2018 · La Paz · Baja California Sur

San Blas. Entgegen der Baja wurde die Landschaft grüner und landwirtschaft­lich genutzt. Wir landeten in San Blas als einzige Camper auf dem Campground in einem Garten zwischen Kokos­palmen, der unserer Flora fast Konkurrenz hätte machen können.
9.-10. Dezember 2018 · San Blas · Baja California Sur

Ajijic. Unsere Eindrücke waren vielfältig. Uns gefiel die teils stilvoll renovierte Altstadt. Richtung Chapala sahen wir ein überwachtes und abgesichertes Villen­viertel, so das wir uns fragten, wer mehr in seinem Leben gefangen ist, die vor oder hinter den Mauern.
11.-13. Dezember 2018 · Ajijic · Lago de Chapala

San Miguel de Allende. Wir streiften durch die Gassen und erledigten ein paar alltägliche Dinge. Wirklich ein magischer Ort, wie er auch oft von Reise­veranstaltern genannt wird. Hat mit dem Leben der meisten Mexikanern wenig zu tun.
14.-19. Dezember 2018 · San Miguel de Allende · Guanajuato

Mineral de Angangueo. Erst auf den zwei­ten Blick erkennt man sie, denn die Mil­lionen Schmetterlinge bilden eine Einheit, die zunächst deren große Anzahl verbirgt. Wir beobachteten sie, bis die steigenden Tem­peraturen Bewegung in die Falter brachten.
20.-21. Dezember 2018 · Mineral de Angangueo · Michoacán

Teotihuacán. Wir waren früh dort und somit vor den Scharen der Touristen und Händlern auf dem Pyramiden­gelände. Wir stiegen zunächst auf die Sonnenpyramide, danach auf die Mondpyramide und waren be­geistert von der Gesamt­anlage.
22.-23. Dezember 2018 · Teotihuacán · México

Mexiko-Stadt. Die Ausmaße der in einem Kessel auf 2000 Meter Höhe liegenden Stadt ist uns beim Hereinfahren bewusst geworden und so starten wir heute morgen unsere erste Annäherung an die Mega-Metropole.
24. Dezember 2018 - 1. Januar 2019 · Mexiko-Stadt · México

Region Puebla. Vom Torre Latinoamericana aus hatten wir die hohen Vulkane schon gesehen. Nun fuhren wir durch Wälder bergauf zum Paso de Cortés, dem höchsten Punkt der Strecke zwischen den beiden Riesen.
2.-4. Januar 2019 · Region Puebla · Puebla

Oaxaca de Juárez. Wir überquerten vor Erreichen der Stadt Oaxaca einen Gebirgszug, bevor unser Blick auf die Stadt im Talkessel fiel. Wir waren glücklich, als wir Büdchen und GS auf dem Oasis Campground abgestellt hatten.
4.-13. Januar 2019 · Oaxaca de Juárez · Oaxaca

Bahía de San Agustín. Wir erreichten gegen Mittag die Küstenstraße 200, die wir an der Abfahrt nach San Agustín verließen. Einer der schönsten Küstenabschnitte an der Pazifikseite Mexikos und ein Paradies für Surfer.
14.-20. Januar 2019 · Bahía de San Agustín · Mexiko

San Cristóbal de Las Casas. Wir genossen die Zeit, welche durch die Vielzahl an inter­nationalen Besuchern eine besondere Atmo­sphäre erhält. Alles ist durch die Lage im Talkessel schnell zu erreichen.
20.-26. Januar 2019 · San Cristóbal de Las Casas · Mexiko

Palenque. Wir waren heute gefühlt die ersten Besucher der Ruinenstadt der Mayas in der Zona Arqueológica Palenque. Nebel stieg empor und malte ein mystisches Bild von den Ruinen, der Natur und dem Regenwald. Fantastisch.
26.-27. Januar 2019 · Palenque · Mexiko

Chetumal. In Richtung Chetumal gab es eine Maya-Anlage zu besichtigen. Falsch. Diese Straße, die wir seit zwei Tagen befahren, ist die sogenannte Maya Road, wo sich viele Ruinen der Mayas aneinander reihen.
28.-31. Januar 2019 · Chetumal · Mexiko

Hopkins. Der Tagesausflug mit einem kleinen Fischerboot auf eine der unzähligen Inseln, die sich kurz hinter dem Reef wie an einer Perlenschnur gezogen von Nord nach Süd erstrecken, war für uns ein Erlebnis.
1.-6. Februar 2019 · Hopkins · Belize

Tikal. Es erwartete uns eine bedeu­tende Tempelanlage der Mayas in den Regen­wäldern im nördlichen Guatemala. Früh angekommen, tauchten die Phasen des Sonnenaufgangs die Tempelstätte in ein besonderes Licht. Magisch.
6.-8. Februar 2019 · Tikal · Guatemala

Cobán. Erreichten Cobán, wo der Parque Nacional Las Victorias uns die Möglichkeit zum Übernachten bot. Drei Polizisten, die uns am Eingang begrüßt, schafften Sicherheit.
8. Februar 2019 · Cobán · Guatemala

Antigua Guatemala. Antigua ist eigentlich eine Fort­führung der sehr schönen kolonialen Städte, die wir seit unserem Aufenthalt in Mexiko besuchten. Die kleine Schwester von San Cristóbal sozusagen.
9.-16. Februar 2019 · Antigua Guatemala

Lago de Atitlán. Ein Tuk-Tuk-Fahrer zeigte uns den Weg zum Ziel, wo sich ein Tor öffnete und wir uns auf einem Seegrundstück mit herrlicher Aussicht auf Vulkane und den Lago de Atitlán befanden.
17.-20. Februar 2019 · Lago de Atitlán · Guatemala

Ciudad Pedro de Alvarado. Kurz vor Sonnen­untergang erreichten wir Ciudad Pedro de Alvarado, wo lange Schlangen von Trucks die Nähe zur Grenze verrieten.
21. Februar 2019 · Ciudad Pedro de Alvarado · Guatemala

Santa Rosa de Lima. Ausfuhr aus Guatemala hat geklappt, Einreise El Salvador. Ja, ja, zwei Fahrzeuge und es ging los. Unser Helfer kam zurück und meinte: „Zwei Fahrzeuge, das geht so nicht!”.
22. Februar 2019 · Santa Rosa de Lima · El Salvador

Honduras. Grenzhelfer warteten schon auf Kund­schaft. Wir ent­schieden uns für einen Helfer, hatten aber während der Forma­litäten drei durch Familien­bande zusammengehörende Helfer um uns herum.
23. Februar 2019 · Honduras

Granada. Wir wollten zu Fuß die Stadt erkunden und stürzten uns auf den Markt, das volle Leben zu spüren. Ungeschminkt kommt es hier rüber. Alles wird angeboten, was man braucht oder eher nicht.
23.-25. Februar 2019 · Granada · Nicaragua

La Colina. Dieser Campground hat nicht nur wegen des Betreibers eine Vollauslastung verdient. Nein, der Blick von hier über die Landschaft bis zum Pazifik ist überwältigend.
26.-28. Februar 2019 · La Colina · Costa Rica

Puerto Jiménez. Wir sahen drei der vier in Costa Rica vor­kommenden Affenarten, Leguane und die bunte Vogelvielfalt mit Aras, Tukane und Papageien.
1.-6. März 2019 · Puerto Jiménez · Costa Rica

Las Lajas. Rita und ich hatten uns bereits vor Tagen um einen Campground bemüht und waren nun enttäuscht, vor verschlossenen Türen zu stehen.
7.-8. März 2019 · Las Lajas · Panamá

Panama City. Kurios. Inspektion am VW Bus nach anderthalb Stunden erledigt, doch ein anschließender Stromausfall verhinderte vier Stunden lang den Ausdruck der Rechnung. Zeit, die wir gerne anders genutzt hätten.
9.-22. März 2019 · Panama City · Panamá

Südamerika

Cartagena. Bilder vom kolumbiani­schen Cartagena unter der Sonne der Karibik sehen immer toll aus, ver­raten aber nicht Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die uns sehr zusetzte.
23.-28. März 2019 · Cartagena · Kolumbien

Montelíbano. Wir übernachteten im Zoo­parque Los Caimanes in Montelíbano. Wir sind nicht für Zebras in Kolumbien und so war der Verzehr von Kaimanfleisch das Aufregendste am Abend.
29. März 2019 · Montelíbano · Kolumbien

San Pedro. Trucks, die kaum mehr als zehn Kilometer pro Stunde fuhren und damit Staus verur­sachten, trugen dazu bei, dass an ein zügiges Weiterkommen nicht mehr zu denken war.
30. März 2019 · San Pedro · Kolumbien

Piedra del Peñol. Das, was ich noch nicht in Natura gesehen hatte, sah ich hier. Pferde, welche die vierte Gangart beherrschen. Paso Fino Pferde.
31. März bis 2. April 2019 · Piedra del Peñol · Kolumbien

La Vega. Wir bevorzugten kleine Straßen, was uns das Durchfahren von Medellín ersparte. Das kostete Zeit und das bergige Auf und Ab machte die Fahrt zusätzlich langsam.
3. April 2019 · La Vega · Kolumbien

Manizales. „Wieder bei Dunkel­heit”, hörte ich Rita fluchen, als wir von der Panamericana auf einen unbefestigten Weg zur Kaffee­plantage abbogen. Dunkelheit war ebenfalls der Grund, dass ich dann vor einer kleinen Flussüberquerung neben meiner GS lag.
4.-6. April 2019 · Manizales · Kolumbien

Salento. Der Campground bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Nationalpark Los Nevados. Salento liegt im Herzen der kolum­bianischen Kaffee­anbau­region und zieht durch die bunten Kolonial­häuser und die Nähe zum Valle de Cocora viele Besucher an.
7.-10. April 2019 · Salento · Kolumbien

Popayán. Die auf den weißen Fassaden der Häuser wie Kunst­werke aussehenden Farbreste, ent­standen durch geworfene Farb­beutel, bei den vorange­gangenen Auseinandersetzungen. Diese wurden eilig überpinselt, da die Osterfeierlich­keiten anstanden.
11.-13. April 2019 · Popayán · Kolumbien

Silvia. Der schöne Platz und ein Wurf junger Hunde ließen uns am ersten Tag den Campground genießen. Später gestand mir Rita, dass sie über das Mitnehmen eines der Welpen nachgedacht hatte.
14.-17. April 2019 · Silvia · Kolumbien

San Agustín. Die überwiegend kolumbianischen Besucher standen Selfie schießend vor den Grab­skulpturen, die bei so wenig Ehr­erweisung einem schnell wie über­große Salzteigfiguren vorkommen.
18.-20. April 2019 · San Agustín · Kolumbien

San Miguel. Regen wurde stärker und wir legten eine eine Pause ein. Dabei lernten wir Tom Palmer von den „Motorrad Angels” kennen, die durch die Welt fahren und an Orten Wasserreinigungsgeräte installieren.
21. April 2019 · San Miguel · Kolumbien

Otavalo. Kurz vor Quito merkte auch Büdchen die Höhe, in der wir uns bewegten. Die Temperatur­anzeige stand auf 130° Celsius, roter Bereich bedeutete sofort anhalten. Taten wir auch.
22.-23.4.2019 · Otavalo · Ecuador

Quito. Am Nachmittag erreichten wir das Hostal ZENTRUM und lernten Gerd Jacobsen kennen. Wo sollen wir anfangen? Bei Gerd? Beim Ort? Beim Haus? Versuchen wir es mal so.
24.-28.4.2019 · Quito · Ecuador

Galapagos. Schon bald trafen wir auf die schwarzen Meerechsen, die sich auf Galapagos zu Schwimmern entwickelt haben. Als Vegetarier ernähren sie sich von Algen und anderen Seegräsern.
29.4.-5.5.2019 · Galapagos · Ecuador

Zurück in Quito. Das Hostal ZENTRUM von Gerd hat uns wieder. Müde von unserer Galapagos Tour gingen wir es langsam an.
6.-9. Mai 2019 · Quito · Ecuador

Cotopaxi. Mich hält es nicht mehr am Platz, auch wenn sich die Höhen­unterschiede der letzten Tage bei mir bemerkbar machten.
9.-12. Mai 2019 · Cotopaxi Nationalpark · Ecuador

Baños de Agua Santa. Als Kölner fiel uns ein geschlossenes Hotel besonders auf. „Hotel Düsseldorf”, wie auch sonst.
12.-15. Mai 2019 · Baños de Agua Santa · Ecuador

San Juan. Früh morgens fuhren wir zum Chimborazo Nationalpark und konnten den Berg teilweise ohne Wolken bewundern.
16.-18. Mai 2019 · San Juan · Chimborazo · Ecuador

Cuenca. Wir besuchten die Firma „Homero Ortega” und erfuhren viel über den Hut mit dem irre­führenden Namen „Panamahut”.
19.-21. Mai 2019 · Cuenca · Ecuador

Macará. Unser Hotel in Catamayo bewegte sich und ich rief zu Rita: „Raus, raus auf die Straße. Das ist ein Erdbeben”.
22.-30. Mai 2019 · Macará · Catamayo · Ecuador

Paita. Normalerweise würde ich meine BMW nach der Grenze vom Träger nehmen und das Motorrad­fahren genießen. Dieses Mal nicht. Die letzten Tage hatten uns mehr Kraft gekostet, als wir zunächst dachten.
30. Mai - 1. Juni 2019 · Paita · Peru

Pacasmayo. Wir fuhren auf die Panameri­cana PE-1N und dann immer geradeaus. Einzige Abwechslung waren die Hunde­attacken und die wenigen Ortsdurch­fahrten, welche die erwähnte Armut bestätigte.
2. Juni 2019 · Pacasmayo · Peru

Trujillo. Die bisher befahrene Küstenstraße glich bereits einer Mülldeponie und so wunderten wir uns nicht, dass das Hinweisschild in Chan Chan vom Ministerium für Kultur fast völlig im Müll ver­schwand.
3.-5. Juni 2019 · Trujillo · Peru

Caraz. Wir verbrachten eine Nacht auf etwa 3.400 Meter vor dem Eingang des Nationalparks, an einem von der Brauerei „Sierra Andina“ aufgestellten Verkaufscontainer.
6.-10. Juni 2019 · Caraz · Huaylas · Peru

Santa Maria. Wir übernachteten in Huaura bei Santa Maria im Kajaca Suite & Hotel, dessen Besonderheit in einer acht Meter hohen Mauer ringsum ihren Ausdruck fand. Wird seinen Grund haben.
11. Juni 2019 · Santa Maria · Peru

San Bartolomé. Wir landeten auf dem etwas skurrilen Campground La Casa de los Titiriteros, deren Betreiber versuchten, das doch sehr baufällige Gebäude mit viel Farbe am Einsturz zu hindern.
12. Juni 2019 · San Bartolomé · Peru

Tarma. Nicht nur unserer alten BMW merkte man die Reduktion des Sauerstoffanteils in der Luft an. Büdchen kämpfte auch, derweil die Berge den letzten Pflanzenbewuchs verloren.
13.-16. Juni 2019 · Tarma · Peru

Izcuchaca. Es sollten 8 bis 10 Tage für die Strecke von Lima nach Cusco veranschlagt werden, fast 1.500 Kilometer, gefahrene Kurven etwa 16.000. Hallo Mopedfahrer, ihr wisst was das bedeutet.
16. Juni 2019 · Izcuchaca · Peru

Ayacucho. Rita hielt plötzlich mitten im Verkehr an, sprang aus dem Büdchen und übergab sich. Die Höhenkrankheit hatte sie erwischt. An Weiterfahren war nicht mehr zu denken.
17.-20. Juni 2019 · Ayacucho · Peru

Andahuaylas. Nach Verlassen des Centro Histórico landeten wir in den favela­artigen Außenbezirken. Müll, wohin wir blickten. Oft fehlte Strom oder der Wasser­anschluss.
20. Juni 2019 · Andahuaylas · Peru

Curahuasi. Noch vom ungewollten Abstieg vom Motorrad beeindruckt fuhren wir weiter auf der Carretera 3S Richtung Cusco. Einen Zwischenstopp hatten wir noch geplant.
21. Juni 2019 · Curahuasi · Peru

Cusco. Wir sahen uns die Altstadt von Cusco näher an und entschieden dabei, angelockt durch die vielen Agenturen, das UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu zu besuchen.
22.-29. Juni 2019 · Cusco · Peru

Puno. Wir fuhren nach Puno, der größten Stadt am Titicacasee. Puno ist Ausgangs­punkt für den Besuch der "schwimmenden Inseln“ der Uros, die zum Teil auf Schilfinseln leben.
30. Juni bis 2. Juli 2019 · Puno · Peru

Copacabana. Grenzübertritt nach Bolivien. Was hatten wir alles ge­hört. Schlimmster Grenz­wechsel in ganz Südamerika. Zur Sicher­heit nahm Büdchen kurz vor der Grenze die alte BMW wieder Huckepack.
3.-5. Juli 2019 · Copacabana · Bolivien

La Paz. Bei einer Wahlveranstaltung in einem kleinen Ort an der Carretera Nacional 2, wo jeder Teilnehmer in Tracht gehüllt war, entstanden Bilder, als wenn ein Malkasten explodiert wäre.
6.-8. Juli 2019 · La Paz · Bolivien

Oruro. Oruro wurde uns unterwegs auf Schildern des Kultur­ministe­riums als Kar­nevalshochburg ver­kauft. Nach einer Übernachtung glaubten wir, dass die Menschen in dieser nicht allzu euphorisch ge­stimmten Stadt das dringend benötigten.
9. Juli 2019 · Oruro · Bolivien

Uyuni. Ein Denkmal mit Fahnen­meer erinnert an die bis 2016 auch in Bolivien durch­geführte „Rallye Dakar”. Siebzig Kilometer weiter standen wir mit Büdchen an der aus Lavagestein bestehenden Insel Incahuasi mit ihren Jahrhunderte alten Kakteen.
10.-13. Juli 2019 · Uyuni · Bolivien

Villa Mar. Büdchen und die alte BMW waren die einzigen Privatfahrzeuge auf der Route von Alota bis zur bolivianisch-chilenischen Grenze. Wir erreichten vor Sonnenuntergang Villa Mar und hatten das Glück, noch Platz in einer privaten Unter­kunft zu bekommen.
14. Juli 2019 · Villa Mar · Bolivien

Licancabur. Bald sahen wir die erste Lagune und trafen die bereits am Salar de Uyuni gesehenen Touren­jeeps, deren Fahrer einem per Blickkontakt verständlich machten, dass das Befahren der Laguna Route ausschließlich ihnen vorbehalten sein sollte. Sei's drum.
15.-16. Juli 2019 · Licancabur · Bolivien

San Pedro de Atacama.Wie, Sie haben nur ein Permit und zwei Fahrzeuge?“ „Ja, das Motorrad steht mit auf dem Permit des Busses.“ „So geht das aber nicht!“ „Wenn die eingereist sind, müssen wir sie auch wieder ausreisen lassen.“ Was für eine kognitive Leistung.
16.-18. Juli 2019 · San Pedro de Atacama · Chile

Antofagasta. Es ist halt eine Hafen- und Industriestadt, die weit weg von den kolonialen Zentren der Konquistadoren in Latein­amerika im 19. Jahrhundert ge­gründet wurde. Kein „Centro His­torico” lässt hier Bewunderung aufkommen. An den Rändern der Stadt prägen Armutsviertel das Bild.
19.-22. Juli 2019 · Antofagasta · Chile

Chañaral. Ein paar Kilometer hinter Antofagasta machten wir Halt an einem der wohl meist abgelichteten Denkmäler der gesamten Panamericana. „Mano del Desierto“ – Hand der Wüste, ein Werk des Künstlers Mario Irarrázabal.
22. Juli 2019 · Chañaral · Chile

Vallenar. Am Anfang der heutigen Tour begleitete uns die Küste auf der Panamericana, bis wir später über Copiapo bis Vallenar zum Hotel Esmeralda fuhren, einer Unterkunft für Bergarbeiter, sauber und mit Parkplatz.
23. Juli 2019 · Vallenar · Chile

Ovalle. Der Termin bei dem Reifen­händler offenbarte, dass der in Cusco neu erworbene Ersatzreifen bereits defekt war und gewech­selt werden musste. „Watt eh Jlöck“, bevor unterwegs Handlungsbedarf entstanden wäre.
24.-25. Juli 2019 · Ovalle · Chile

Valparaíso. Ein junger, aus Neusee­land stammender ehemaliger DJ, der laut eigener Aussage bereits in Köln auflegte, hat hier ein Hotel­projekt umgesetzt, das Container wie Legosteine zu einer Gesamtheit zusammenfügt.
26.-28. Juli 2019 · Valparaíso · Chile

Santa Cruz. Viele Länder hatten wir durchfahren, aber dieses lang­gezogene Land zwischen dem 17° 30’ S und 56° 0’ S Breitengrad überraschte wie kaum ein anderes mit völlig unterschiedlichen Landschaften.
29. Juli 2019 · Santa Cruz · Chile

Chillán. Unser heutiges Ziel war ein nicht allzu attraktiver Ort an der Panamericana. Traf auch auf das Hostal zu mit dem gleichen Namen wie der Ort – Hostal Chillán. Mit der Zeit hatten wir uns an die recht einfachen Hostels gewöhnt.
30. Juli 2019 · Chillán · Chile

Pucón. Das Hostal „Eifelhaus“ in Pucón wird von Ali und seiner chilenischen Frau geführt. Ali ist syrischer Herkunft und aufgewach­sen im Eifelort Nettersheim. Ali empfing uns in „Eefeler Platt“, dem Kölschen nicht unähnlich.
31. Juli - 2. August 2019 · Pucón · Chile

Valdivia. Bei einem Halt wurde vor unseren Augen ein Hund über­fahren, der sich wohl etwas zu essen von uns versprochen hatte. Schlech­te Unterkunft und Regen ließ eine abendliche Erkundung der Stadt sprichwörtlich ins Wasser fallen.
3. August 2019 · Valdivia · Chile

Puerto Montt. Hier huldigte man nicht dem „Schöngeist”, sondern betreibt Handel. Schnelles Wachs­tum, dokumentiert durch unkon­ventionelle Bebauung, geben der Stadt kein schlüssiges Gesamtbild.
4.-6. August 2019 · Puerto Montt · Chile

Ancud. Beim Betreten der größten chilenischen Insel stellte sich ein Gefühl ein, als würden wir Irland bereisen, begründet durch sanfte Hügel mit Schaf­herden, die zerklüf­tete Küstenlinie und das satte Grün.
7.-8. August 2019 · Ancud · Chiloé · Chile

Quellón. Wir erreichten schließlich Quellón, wo sich streunende Hunde, wie schon öfters auf der Reise, mit der alten BMW im Sprint messen wollten. Nicht ganz ungefährlich, besonders bei Regen.
9.-11. August 2019 · Quellón · Chiloé · Chile

Puyuhuapi. Der Ort ist durch seine Thermalquellen bekannt, liegt an einem weit ins Landesinnere reichenden Fjord und ist mit seinen 700 Einwohnern weit entfernt vom großen Weltgeschehen.
12. August 2019 · Puerto Puyuhuapi · Chile

Coyhaique. Recherchen im Internet hatten ergeben, dass die Express-Sendung mit den Ersatzteilen min­destens eine Woche benötigen würde. Es erschien uns sinnvoll, diese Zeit zu nutzen.
13.-18. August 2019 · Coyhaique · Chile

Puerto Río Tranquilo. Schicht­mäßig Kleidung angezogen, stan­den wir pünktlich am Bootssteg. Der Himmel war zwar offen, aber der Wind machte ein gefahrloses Befahren des Sees unmöglich.
19.-20. August 2019 · Puerto Río Tranquilo · Chile

Chile Chico. Ausgeschildert war ein Aussichtspunkt oberhalb des Lago Jeinimeni, dreißig Minuten bergauf. Oben angekommen bot sich uns eine tolle Aussicht auf See und Bergwelt.
21.-23. August 2019 · Chile Chico · Chile

Zurück in Coyhaique. Es war kalt, stürmisch und regnerisch und wir waren froh, nach zügiger Fahrt wieder in unserem Zimmer in Coyhaique zu sein.
24.-28. August 2019 · Coyhaique · Chile

Perito Moreno. Langsam rückte die Bergwelt in den Hintergrund und die Pampa begann. Auf dem Weg zur Ruta Nacional 40 waren wir al­leine auf weiter Flur.
29. August 2019 · Perito Moreno · Argentinien

Gobernador Gregores. Lagunen überraschten mit Flamingos, Magel­lan-Gänse stolzierten durchs Step­pengras und Nandus zeigten sich im Buschwerk.
30. August 2019 · Gobernador Gregores · Argentinien

El Chaltén. Ein patagonisches Juwel wartete auf unseren Besuch. El Chaltén mit Nationalpark Los Glaciares und den berühmten Ber­gen Cerro Fitz Roy und Cerro Torre.
31. August-2. September 2019 · El Chaltén · Argentinien

El Calafate. In Punta Bandera startete die Gletschertour an Bord des Katamarans „Maria Turquesa“. Bestes Wetter und noch keine Hochsaison. Was will man mehr?
3.-6. September 2019 · El Calafate · Argentinien

Torres del Paine. Die Bergwelt mit Cerro Paine Grande und Torres del Paine und der Lago Grey mit Glet­scher und Tierwelt hautnah ließen unsere Blicke schweifen.
7.-10. September 2019 · Torres del Paine · Chile

Punta Arenas. Die Feuerplätze an der Küstenlinie waren verant­wortlich für die spätere Namens­gebung dieses speziellen Teils von Patagonien: Feuerland – Terra del Fuego.
11.-12. September 2019 · Punta Arenas · Chile

Onaisín. Wir freuten uns, im „Parque Pingüino Rey“ einige Königs­pinguine der Kolonie an Land an­zutreffen. Wunderschön standen sie wie Skulpturen in der Landschaft.
13.-15. September 2019 · Onaisín · Chile

Ushuaia. Die Aussage auf dem Schild zur Entfernung von Feuerland nach Alaska ließ uns nur lächeln, hatten wir auf dieser Strecke doch das Dreifache an Kilo­metern zurück­gelegt.
16.-19. September 2019 · Ushuaia · Argentinien

Rio Gallegos. Wir hatten den süd­lichsten Punkt der Panamericana erreicht. Ein Teil des Rückweges nach Buenos Aires kannten wir bereits. Wir überquerten ein letztes Mal den Paso Garibaldi, diesmal bei Sonnenschein.
20. September 2019 · Rio Gallegos · Argentinien

Puerto San Julián. Wir sahen die seltenen Bunt-Kormorane beim An­legen von Brutplätzen. Kormorane haben mehrere nicht unbedingt farbenfrohe Unterarten, doch der Buntkormoran verschlug uns fast die Sprache.
21.-22. September 2019 · Puerto San Julián · Argentinien

Comodoro Rivadavia. Der Weg nach Comodoro Rivadavia in der Provinz Chubut ähnelte den letztlich gefahrenen Streckenabschnitten. Unendlich scheinende Weite, wo die Erde den Himmel oder der Himmel die Erde berührt.
23. September 2019 · Comodoro Rivadavia · Argentinien

Trelew. Plötzlich holte uns eine Straßensperre aus der Lethargie. Angehörige, Kollegen und Men­schen, die sich solidarisch zeigen wollten, machten auf eine vor Kur­zem stattgefundene Tragödie aufmerksam.
24. September 2019 · Trelew · Argentinien

Puerto Pirámides. Südkaper tummelten sich mit ih­ren Kälbern in Strandnähe. Unglaublich und faszinie­rend, wie nahe sie dem Strand kamen. Oft waren es kaum mehr als 10 Meter, die uns von ihnen trennten.
25. September - 1. Oktober 2019 · Puerto Pirámides · Valdés · Argentinien

San Antonio Oeste. Nachdem wir vom Campingplatz-Besitzer begrüßt wurden, erkundete ich den Platz mit seinen in die Jahre gekommenen Camping-Anhängern, nicht mehr einsatzfähigen Klein­booten und einem alten Lieferwagen.
2. Oktober 2019 · San Antonio Oeste · Argentinien

Bahía Blanca. Wie gerne hätten wir es im letzten Drittel der Reise vermieden, Hotels aufzusuchen. Bewertungen über Zimmer und Essen haben in den seltensten Fällen etwas mit der Realität zu tun. So auch hier.
3. Oktober 2019 · Bahía Blanca · Argentinien

Buenos Aires. Fenster zur Avenida 9. de Julio und wir bekamen erste Eindrücke vom Verkehr dieser Megastadt. Zählt man alle Spuren inklusive Bus- und Taxi-Linien, so kamen wir auf rekordverdächtige 18 Spuren.
4.-12. Oktober 2019 · Buenos Aires · Argentinien

Montevideo. Bei unserem Streifzug durch das Hafenviertel sahen wir ein Gebäude mit Abbildungen von Boxern auf der Fassade. Wir traten ein und standen im alten Box-Gym der „Asociación de Boxeadores del Uruguay“.
13.-17. Oktober 2019 · Montevideo · Uruguay

Zurück in Buenos Aires. Die Pferderennbahn von Buenos Aires „Hipódromo Argentino de Palermo“ wollte noch von uns besucht werden. Es ist eine schöne Anlage und wir genos­sen den Tag zwischen Führring und Turf.
18.-23. Oktober 2019 · Buenos Aires · Argentinien

Zurück nach Köln Jenau, Brauerei­ausschank beim Früh. Aus dem Bahnhof raus, Kopf in den Nacken, um den Dom in seiner ganzen Pracht und Größe sehen zu können. Anschließend um den Dom herum über den Roncalli-Platz, am Heinzel­männchenbrunnen vorbei und schon stand der Jung mit einem frisch gezapften Kölsch in der Hand im Früh.
24. bis 25. Oktober 2019 · Köln am Rhein